Unsere förder­fä­higen Produkte
und wie sie sich sinn­voll kombi­nieren lassen

Modernes Haus mit Außenbeleuchtung und offener Terrassenbereich in der Dämmerung

Die Anfang des Jahres 2021 in Kraft getre­tene Bundes­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude (BEG) stellt bezüg­lich bundes­deut­scher Förde­rungs­maß­nahmen im Rahmen von Verbrauchs­re­duk­tion und CO2-Mini­mie­rung einen Meilen­stein dar. Nicht nur, weil in der BEG mehrere zuvor beste­hende Einzel­maß­nahmen zusam­men­ge­fasst wurden, sondern weil der Förde­rungs­rahmen beträcht­lich erwei­tert wurde.

 

Dies­be­züg­lich beson­ders rele­vant ist die neu hinzu­ge­kom­mene Förde­rung von Anla­gen­technik jenseits der Heizung. Hier­durch werden erst­malig diverse effi­zi­enz­stei­gernde Smart-Home-Kompo­nenten förder­fähig, die sich nicht direkt auf die Gebäu­de­hei­zung beziehen – obwohl solche Tech­niken weiterhin geför­dert werden.


Anla­gen­technik (außer Heizung)
Inter­es­santer BEG-Bestand­teil

Der Grund­ge­danke der BEG ist es, Wohn- und Nicht­w­ohn­ge­bäude insge­samt ener­gie­ef­fi­zi­enter zu machen. Nicht zuletzt geht es hierbei um Bauten im Bestand, da diese den größten Nach­hol­be­darf aufweisen. Das bedeutet im Umkehr­schluss: Wenn Maßnahmen die Effi­zienz erhöhen, sind sie selbst dann häufig förder­fähig, wenn sie nicht direkt mit der Dämmung der Gebäu­de­hülle sowie der Heizungs- und Klima­technik zusam­men­hängen.

 

Wichtig sind in diesem Zusam­men­hang Tech­niken des soge­nannten Effi­ci­ency Smart Home sowie Mess-, Steue­rungs- und Regel­technik (MSR). Darunter fällt im Rahmen der BEG-Kate­gorie „Anla­gen­technik (außer Heizung)“ eine breite Palette von Tech­niken:

  • Smart Mete­ring und dazu­ge­hö­rige Technik
  • Sensoren und Aktoren für Beleuch­tung, Luft­qua­lität, Präsenz und Beleuch­tung
  • Ener­gie­ma­nage­ment­sys­teme
  • Steue­rung von Beleuch­tungen basie­rend auf Tages­licht und Präsenz

All diese Produkt­gruppen sorgen einer­seits für mehr Ener­gie­ef­fi­zienz, sind aber ebenso Bestand­teil eines modernen, komfor­ta­blen Wohnens – wodurch Privat­per­sonen mit der BEG-Förde­rung gleich zwei Vorteile erhalten.

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Private Lade­sta­tionen
Einstieg in die persön­liche E-Mobi­lität

Elek­tro­mo­bi­lität kann ihre Stärken erst voll ausspielen, wenn Fahr­zeuge immer dann aufladen, wenn sie aktuell nicht benö­tigt werden – damit keine Fahrt­un­ter­bre­chungen nötig werden. Private Lade­sta­tionen gelten hierbei als wich­tiges Schlüs­sel­ele­ment, um maximal unab­hängig zu sein.

 

Förder­fähig sind dies­be­züg­lich die beiden Hager-Systeme witty start und witty solar. Beide Lade­sta­tionen wurden gezielt für die Privat­nut­zung konzi­piert. Hier über­zeugen sie mit Robust­heit, modernem Design und cleveren Detail­lö­sungen für das alltäg­liche Laden auf privatem Grund – und natür­lich sind sie mit weiteren Hager-Produkten kompa­tibel.

Hager Ladestation witty flow für Elektroautos passend zum Energiemanagement System flow in Kombination mit einem Energiespeicher.

Ener­gie­ma­nager
Clevere Steue­rung der Strom­flüsse

In jedem Strom­kreis, unab­hängig von seiner Größe und der Nenn­span­nung, müssen sich einge­speister und entnom­mener Strom stets die Waage halten. Gerade in Privat­ge­bäuden mit Photo­vol­taik-Anlage, Lade­sta­tion, Strom­spei­chern und dadurch im Tages­ver­lauf vari­ie­rendem Strom­ver­brauch und Einspei­sung ist dies eine Heraus­for­de­rung. Mitunter wird kost­barer Eigen­strom unge­nutzt ins öffent­liche Netz einge­speist.

 

Maxi­maler Verbrauch von Eigen­strom ist eines der Ziele der BEG. Damit werden die Hager Ener­gie­ma­nager förder­fähig. Sie fungieren als intel­li­gente Steue­rungs­zen­trale einer Haus­elek­trik:

  • Die eigene Ener­gie­er­zeu­gung,
  • alle Verbrau­cher im Haus­halt,
  • Ener­gie­spei­cher und
  • Lade­sta­tionen

werden damit zu einem vernetzten System. Die Folge: Alle Strom­flüsse werden effektiv gelenkt und jedes selbst­er­zeugte Watt nach Möglich­keit in dem Gebäude verbraucht, in dem es produ­ziert wurde – statt gegen eine ständig geringer werdende Vergü­tung einge­speist zu werden.


domovea
Grund­stein für das Smart Home

Eine Beson­der­heit der BEG besteht darin, verschie­denste Smart-Home-Kompo­nenten förder­fähig zu machen. Die schiere Masse dieser Geräte kann jedoch eine Heraus­for­de­rung in der alltäg­li­chen Praxis sein – dann, wenn sie mitein­ander vernetzt und möglichst einfach gesteuert werden sollen.

 

Das Hager-System domovea macht genau das möglich: In den beiden Versionen basic und expert stellt es eine smarte Lösung dar, um verschie­denste Kompo­nenten eines intel­li­genten Zuhauses mitein­ander zu verbinden und zu lenken. Egal ob KNX-, IP- oder IoT-Kompo­nenten, domovea verbindet sie alle und ermög­licht eine gemein­same Steue­rung über eine einheit­liche App-Bedien­ober­fläche.

Ganz gleich, welches Produkt genutzt wird, alles lässt sich auf diese Weise einfach steuern – und dadurch schnell, effektiv und tatsäch­lich „smart“.

Person hält ein Smartphone mit einer Benutzeroberfläche für Hausautomation

Gebäu­de­sys­tem­technik KNX
Der Stan­dard für ein modernes Smart Home

Smart-Home-Stan­dards gibt es viele. KNX gilt unter Experten als der bedeu­tendste davon. Dafür gibt es zwei gute Gründe:

  1. Als einer der wenigen Stan­dards exis­tiert KNX sowohl in kabel- als auch funk­ba­sierten Vari­anten. Beide sind zudem problemlos mitein­ander kompa­tibel. Das ermög­licht den Aufbau und Betrieb von äußerst umfang­rei­chen, perso­na­li­sierten Smart Homes, bei denen keine Kompro­misse erfor­der­lich sind.
  2. KNX ist der mit Abstand breit­un­ter­stützte Smart-Home-Stan­dard. Aktuell (Sommer 2022) haben sich nicht weniger als 500 Hersteller zur KNX Alli­ance zusam­men­ge­schlossen und arbeiten somit nach gemein­samen Stan­dards – auch Hager und Berker gehören dazu. Dadurch besteht eine umfas­sende Inter­kom­pa­ti­bi­lität aller Produkte.

Aller­dings benö­tigt eine derar­tige Leis­tungs­fä­hig­keit die nötige Technik, um einfach aufge­baut und gesteuert zu werden. Dafür steht die Gebäu­de­sys­tem­technik von Hager. Sie enthält alle Bausteine, um KNX-basierte Smart Homes aufzu­bauen, zu vernetzen und zu steuern – ganz so, wie es die indi­vi­du­ellen Wünsche der Besitzer vorgeben.


Türkom­mu­ni­ka­tion
Erwei­te­rung für die Gebäu­de­hülle

Die BEG fördert unter anderem Einzel­maß­nahmen an der Gebäu­de­hülle. Deren primärer Zweck ist es, den Wärme­durch­gangs­ko­ef­fi­zi­enten zu erhöhen, und dadurch Ener­gie­ver­bräuche zu redu­zieren.

 

Aller­dings bezieht sich die Förde­rung nicht nur auf reine Dämm­maß­nahmen. Viel­mehr handelt es sich um einen ganz­heit­li­chen Ansatz, der unter anderem Türen sowie Brief­kasten- und Klin­gel­an­lagen umfasst.

 

Somit sind auch die verschie­denen Hager-Produkte für die Türkom­mu­ni­ka­tion förder­fähig. Ganz gleich, ob es sich nur um simple Türklin­geln handelt oder um tech­nisch anspruchs­volle Systeme, die eine Kommu­ni­ka­tion via Bild und Ton ermög­li­chen – sie alle fallen unter die BEG.

 

Entspre­chende Systeme haben mess­bare Auswir­kungen auf den Ener­gie­ver­brauch: Leis­tungs­fä­hige Türsys­teme gestatten es, zu kommu­ni­zieren, ohne Türen und somit die Gebäu­de­hülle zu öffnen.

Person benutzt eine wandmontierte Gegensprechanlage mit Videoanzeige, auf der eine lächelnde Person zu sehen ist

Licht­steue­rung
für effi­zi­ente Verbrauchs­re­duk­tion

Selbst Gebäude mit groß­flä­chigen Fens­tern können nicht 24/7 auf natür­li­ches Licht setzen. So bekommt Kunst­licht und seine Steue­rung einen hohen Stel­len­wert inner­halb eines insge­samt ener­ge­tisch opti­mierten Gebäudes.

 

Die Hager-Produkte für die Licht­steue­rung aus dem Hause Berker inte­grierten sich nahtlos in diesen Wunsch und gelangen somit in den Genuss der BEG-Förde­rung. Ganz gleich, ob es sich um manu­elle Licht­steue­rung handelt oder um solche, die durch Zeit, Bewe­gung oder Anwe­sen­heit gesteuert wird: In dieser Kate­gorie finden sich zahl­reiche Produkte, die eine perfekte ener­gie­ef­fi­zi­ente Steue­rung des elek­tri­schen Lichts ermög­li­chen – und die zudem anspre­chend gestaltet, lang­lebig und komfor­tabel zu bedienen sind.


Jalou­sie­steue­rung
Ener­ge­tisch opti­miert, komfor­tabel und sicher

Jalou­sien, Roll­läden, Markisen und ähnliche beweg­liche Elemente vor Fens­tern und Türen stellen in drei­erlei Hinsicht einen äußerst wert­vollen Beitrag zu einem funk­tio­nalen, ener­gie­opti­mierten Gebäude dar:

 

  1. Gezielte Ausnut­zung des Tages­lichts, dadurch Reduk­tion des Strom­ver­brauchs.
  2. Stufenlos steu­er­bare Verschat­tung, dadurch Unter­stüt­zung der Heizung durch Einlassen von sonnen­licht­ba­sierter Strah­lungs­wärme – oder Verhin­de­rung von zu großem Aufheizen und dadurch Vermei­dung einer Unter­stüt­zung durch Kälte­sys­teme.
  3. Sicht­schutz, regel­mä­ßige Bewe­gung und – je nach Bauart – mecha­ni­scher Schutz von Fens­tern und Fens­ter­türen, darüber Schutz gegen uner­wünschte Einblicke und Einbruch.

 

Ihr Poten­tial zeigen Jalou­sien jedoch erst dann, wenn sie smart gesteuert weden.

Die Jalou­sie­steue­rungen von Berker ermög­li­chen die Erfül­lung der drei oben genannten Anfor­de­rungen und lassen sich daher nahtlos in die Förde­rung inte­grieren: Unter­stützt werden zeit- und licht­ab­hän­gige Programme für Jalou­sien, Roll­läden, Markisen und ähnliche Produkte sowie Nieder­schlags- und Wind­sen­soren, die im Zusam­men­spiel mit Stel­l­an­trieben für Türen und Fens­tern fungieren.

Auf diese Weise lassen sich umfas­sende Steue­rungen reali­sieren; Wohnen lässt sich komfor­ta­bler, spar­samer und sicherer machen – und das alles staat­lich geför­dert.

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HLK-Rege­lung
Alles für Heizung, Klima und Lüftung

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Dieser Satz fasst perfekt zusammen, worum es bei einem effi­zi­enten Gebäu­de­ener­gie­ver­brauch grund­sätz­lich geht. Ähnlich, wie die meisten anderen Hager-Produkte, lassen sich die HLK-Kompo­nenten eben­falls als einzelne Bestand­teile im größeren Verbund eines intel­li­genten, verbrauchs­armen Gebäudes inte­grieren.

Ganz gleich, ob manu­elle Ther­mo­state und Tempe­ra­tur­fühler, digi­tale Tempe­ra­tur­regler-Einsätze oder Stufen­schalter und Dreh­zahl­steller: Die HLK-Technik von Hager ist direkt mit der Regu­lie­rung von Heizung, Lüftung und Klima im Gebäude befasst und dadurch ein wich­tiger Kern der BEG-Förde­rung.