Was sind
statio­näre Spei­cher?

Außenansicht des flow Energiespeichers von Hager.

Strom­spei­cher sind das Funda­ment für eine erfolg­reiche Ener­gie­wende. Mit der rich­tigen Tech­no­logie kann erneu­er­bare Energie effi­zient gespei­chert werden und dann bereit­stehen, wenn sie benö­tigt wird. Damit stabi­li­sieren wir das Strom­netz und begrenzen den Netz­ausbau auf einen sinn­vollen und akzep­ta­blen Umfang. Außerdem tragen Ener­gie­spei­cher im Allge­meinen zur welt­weiten Dekar­bo­ni­sie­rung bei.

Bisher nutzen wir im privaten Bereich die herkömm­li­chen mobilen Spei­cher wie Blei­säu­rebat­te­rien in Autos oder Lithium-Ionen-Batte­rien in Smart­phones. Der Erfolg dieser kleinen „Ener­gie­pa­kete“ dient aller­dings nicht nur der Elek­tro­mo­bi­lität, sondern auch statio­nären Anwen­dungen. Vor diesem Hinter­grund liegt der Fokus der ange­wandten Ener­gie­for­schung des Bundes auf der Förde­rung statio­närer Strom­spei­cher.



Einsatz statio­närer Spei­cher
für zu Hause

Zukunfts­tra­gend sind soge­nannte Smart Home Systeme, bei denen Spei­cher, Strom­er­zeuger und Strom­ver­brau­cher intel­li­gent vernetzt werden, um Energie flexi­bler und effi­zi­enter einzu­setzen. Statio­näre Spei­cher werden bereits heute oft mit Photo­vol­taik-Anlagen kombi­niert, um den Eigen-Strom­ver­brauch zu erhöhen. Aktu­elle Home-Spei­cher­sys­teme wie das flow Ener­gie­ma­nage­ment von Hager können neben dem Haus­halt auch die Batterie eines Elek­tro­fahr­zeugs versorgen. 

Für PV-Anlagen mit einer inte­grierten Batterie gibt es seit vielen Jahren die soge­nannten IEC-Normen, die für Sicher­heit und Qualität bürgen. Die verbauten Gleich­strom-gekop­pelten Spei­cher bieten den höchsten Wirkungs­grad. Demge­gen­über eignen sich bei Projekten zur Nach­rüs­tung einer bereits beste­henden Solar­an­lage eher AC-gekop­pelte Batte­rie­spei­cher. Anzu­merken ist, dass statio­näre Batte­rie­spei­cher sowohl im privaten als auch im gewerb­li­chen Bereich immer mehr an Rele­vanz gewinnen.

Illustrierung des Energiemanagementsystems flow.

Batte­rien für die Mobi­lität
von morgen

In Deutsch­land soll der Anteil rege­ne­ra­tiver Ener­gien bis 2030 auf 65 Prozent steigen. Um die natür­li­chen Schwan­kungen von Wind- und Sonnen­en­ergie auszu­glei­chen, werden also weitere, soge­nannte Energy Storage Systems in Groß­format benö­tigt. In diesem Früh­jahr wurden erst­mals statio­näre elek­tri­sche Ener­gie­spei­cher bis 500 kWh im Real­maß­stab auf ihre Sicher­heit getestet.

Mit dem Anspruch, die klima­freund­liche Mobi­lität von morgen zu sichern, werden weiterhin unter­schied­liche Rohstoffe für eine nach­hal­ti­gere Batte­rie­pro­duk­tion unter­sucht. Batte­rien „made in Germany“ ist beispiels­weise ein Schlüs­sel­pro­jekt des Bundes­mi­nis­te­riums für Wirt­schaft und Energie, bei dem an der Batte­rie­zell­fer­ti­gung geforscht wird.

 

Quellen:

Neue Normen für Batte­rie­spei­cher und Solar­mo­dule, Photo­vol­ta­ik­forum

18-Punkte-Plan zur Stär­kung der Wind­energie, Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Energie